Praxis für Logopädie, Margita Händel-Rüdinger

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Sprechen - Sprechstörungen

 

Das Sprechen benötigen wir, um das, was wir denken und in Worte gefasst haben, ausdrücken zu können. Dazu brauchen wir z. B. die Zunge, die Lippen, den Gaumen. Wir brauchen aber auch den Kehlkopf für die Stimme, z. B. für ein „aua“, und die Lunge für die Luft, z. B. für ein „f-f-f“.

 

Manche Kinder sprechen undeutlich (nuscheln) oder sind unverständlich.

 

Hierbei handelt es sich um Kinder,

 

  • deren Bewegungen der „Sprechwerkzeuge“ ungenügend sind (eingeschränkte Mundmotorik),
  • bei denen die Spannung der Mundmuskeln zu schlaff oder zu kräftig ist (unausgewogene Tonusverhältnisse),
  • bei denen organische Voraussetzungen nicht gegeben sind, (z. B. Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, schlaffes Gaumensegel),
  • deren Lautinventar nicht vollständig ist oder die Laute ersetzen, auslassen oder fehlbilden (Dyslalie),
  • deren sprachliche Vorstellungen nicht ganz klar sind (Sprachverständnisstörung).

 

Methode

Zunächst geht es darum die Ursache einer Sprechstörung zu finden, um sie dann zu beheben. Für jedes Kind wählen wir aus anerkannten Therapiemethoden geeignete Übungen aus, um die Mundmuskeln zu verbessern. Danach oder parallel lernen die Kinder, die fehlenden oder fehlgebildeten Laute korrekt zu sprechen.

Praxis für Logopädie
Margita Händel-Rüdinger