Praxis für Logopädie, Margita Händel-Rüdinger

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Redefluss - Redeflussstörung/Stottern/Poltern

 

Das Sprechen unterliegt einem eigenen Rhythmus. Aus unterschiedlichen Gründen kann dieser Rhythmus gestört sein. Während einer bestimmten Entwicklungsphase des Kindes ist dies normal und tritt bei etwa zwei Drittel aller Kinder auf. Hält diese Unflüssigkeit jedoch länger als ein halbes Jahr an, ist eine Abklärung zu empfehlen.

 

Kinder und Jugendliche,

 

  • die Laute, Worte und Satzteile locker wiederholen (klonisches Stottern),
  • die Laute und Worte mit Anstrengung und körperlichen Mitbewegungen sprechen (tonisches Stottern),
  • die nuscheln, Silben verschlucken oder ein erhöhtes Sprechtempo haben (Poltern),

 

sind in ihrem kommunikativen Verhalten eingeschränkt. Man hört diesen Kindern nicht gerne zu, wendet sich ab, unterbricht sie oder lässt sie nicht zu Wort kommen.

 

Methode

Es ist möglich, eine Ursache zu finden, wenn die Kinder mit ihren Eltern rechtzeitig zu einer Beratung kommen. Oft ist es aber auch so, dass man keine Ursachen findet. Mit unterschiedlichen Methoden, aus unterschiedlichen therapeutischen Ansätzen (z.B. Verbessern des Sprachverständnisse, Erlernen von Sprechtechniken wird den Kindern und Jugendlichen ein Weg gezeigt ihre Probleme aufzuheben, sie zu verringern oder mit ihnen umgehen zu können.

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Margita Händel-Rüdinger